Energie sparen 2022

jerry retro camper der Retro Camper

 

Wo kann man Energie sparen

Intro

Ich habe mir ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und möchte mit den Projekten Balkonkraftwerk und Smart Home

30 Prozent Strom bzw. Heizungskosten sparen bzw. alternativ durch Selbsterzeugung Strom einsparen

 

Energie sparen Wohnung

Energiesparen im Haushalt

Schön, wenn man jetzt nun ein „smartes“ elektrisches Gerät besitzt.

Und wenn nicht?

Dann bieten sich evt. externe „smarte“ Steckdosen an, wenn das Gerät einen Netzstecker (Schuko) besitzt. Die gibt es bereits für kleines Geld und beginnen so bei etwa 15 Euro. Da ist die APP zur Steuerung bereits inkludiert. Leider gibt es davon viel zu viele und nahe zu alle kommen dann mit einer eigenen APP daher.

wo kann man energie sparen
Wo kann man Energie sparen mit Energiespar Steckdosen?

Bezugsquelle mehrerer Varianten

Beide besitzen eine eigene App, lassen sich aber auch meistens in Smart Home einbinden.

 

Energie sparen Tipps

Spare Energie auf jeden Fall bei den Verbrauchern. Dazu gleich mehr. Aber auch ein Balkonkraftwerk zum Beispiel spart Energie. Und zwar Energie, die wir dreckig produzieren (Kohle etc.). Das schont die CO2 Bilanz und hilft das Klima zu schützen.

spare energie
Spare Energie – es lohnt sich

Energie sparen in der Küche

Schauen wir uns die Verbraucherseite einmal genauer an. Denn was wir nicht verbrauchen, brauchen wir nicht produzieren und schont letztlich extrem unseren Geldbeutel.

Einfaches Beispiel ist das Untertischgerät oder 5 Liter Warm Wasserboiler. Damit werde ich auch starten, denn für mich liegt der Nutzen (Einsparpotential) auf der Hand.

Jetzt seit Ihr dran. Was haltet Ihr davon? Welche Maßnahmen nutzt Ihr zum Energie sparen und für den grünen Fußabdruck? Schreibt es für einen gemeinsamen Austausch doch in die Kommentare.

 

Weitere Beiträge werden zukünftig im Anschluss zu finden sein. Beispielhaft habe ich bereits 3 Themen angeführt, die demnächst behandelt werden.

1. Warmwasserboiler

Energiesparen im Haushalt – Warmwasserboiler

Ergebnis: – 219 KW/h pro Jahr 

 

2. Standby oder Kleinvieh macht auch Mist

Stille Verbraucher

Wie viel machen die Standby Geräte, sogenannte stille Verbraucher aus? 

Ich sage es mal so, mehr als man glaubt. Ob das allerdings einen Eingriff bedarf, muss jeder für sich selbst entscheiden. Als erstes steht eine Analyse an. Mit einer Messsteckdose lässt sich sowohl der Verbrauch im Betrieb, als auch im Standby recht leicht bestimmen.

Tipp: Wenn möglich, einiges an eine Steckdosenleiste hängen und dann den Gesamt Standby ermitteln. Die Steckdosenleiste wird durch die Verbraucher im Standby auch nicht überhitzt.

Messsteckdose oder Energiemessgerät

Und da kommt dann so einiges zusammen.

  • Hifi
  • TV, Receiver
  • Router, Repeater
  • Telefon
  • Microwelle
  • Computer, Drucker
  • ggf. Smartphone, Tablet, Spielekonsolen
  • Kaffeemaschine
  • Boiler
  • Funksteckdose (0,6 Watt)
  • Ja, sogar Lampen
  • usw.

Alles was in einer Steckdose steckt, zieht Strom auch wenn das Gerät tatsächlich nichts tut. Im Gegenteil, es gibt so einige Geräte die den überwiegenden Teil des Tages damit zu verbringen, betriebsbereit zu sein. Wer steckt schon seine Microwelle oder Kaffeemaschine nach Benutzung aus? Ist das Gerät einigermaßen intelligent oder gar smart, schaltet es sich irgendwann vielleicht ganz ab. Wenn Ihr solche Geräte habt, herzlichen Glückwunsch Ihr müsst eigentlich nichts weiter tun.

Jedoch haben die meisten von uns Geräte, die 1 Watt, 3 Watt oder mehr stündlich verbrauchen. Ich habe da mal was vorbereitet. Und das ist nur ein Bruchteil.

stille verbraucher
Stille Verbraucher auswerten

Rechts unten seht Ihr, dass Beamer und etwas Kleinkram bereits 6,5 Watt verbrauchen. Da haben wir schon mal 2 größere Bereiche. Einerseits Hifi Equipement, TV, Beamer und dann sämtliches IT – Gedöns (Router, Drucker usw.) Also pro Stunde kommen da schnell 25 bis 30 Watt im Standby zusammen. Wenn wir von einer täglichen Nutzung aller Geräte von 4 Stunden ausgehen, verbleiben also noch ca. 20 Stunden reiner Standby Verbrauch.

20 Stunden x 365 Tage x 30 Watt ergibt 219 KW/h / Jahr

oder 219 KW/h x 0,3 Euro macht 66 Euro Standby

Je nach dem wie viele Geräte Ihr im Einsatz habt und wie gut oder fortschrittlich diese sind, desto geringer oder auch höher ist Euer Standby Verbrauch.

 

Was also tun?

Stille Verbraucher ganz still machen

Geräte grundsätzlich ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Bequem geht dies mit Steckdosenleisten mit Ein / Aus Schalter oder auch Funksteckdosen (z.B. bei schlechter Erreichbarkeit). Wer will schon jeden Abend hinter die Couch klettern, um den Fluter auszuschalten. Nur mal so zum Spaß. 3 Funksteckdosen verbrauchen „nur“ etwa 15 KW/h pro Jahr (5 Euro). Zeitschaltuhren können ebenso Abhilfe schaffen, wie im Beitrag Warmwasser Boiler zu sehen. Hat man eine smarte Steckdose, ist neben Zeitplan und WLAN Abschaltung noch eine weitere Funktion inkludiert. Zumindest bei den von mir verwendeten MyStrom Steckdosen. Und zwar die Funktion Standby Verbrauch eliminieren. Die „smarte“ Steckdose erkennt wenn sich der Verbraucher im Standby befindet und schaltet diesen ganz ab.

Fazit

Ihr seht, da kommt einiges zusammen. Darüber hinaus gibt es aber auch die ein oder andere einfache Möglichkeit dem erhöhten Stromverbrauch zu begegnen. Man muss es nur wollen bzw. noch besser

 

An der Erkenntnis mangelt es meistens nicht, man muss es nur tun

Ergebnis:

nochmals 219 KW/h pro Jahr

 

3. Licht

Hier ist vorwiegend Decken- oder Wandbeleuchtung mit gemeint, welche direkt mit dem Sicherungskasten verkabelt sind. Oder anders gesagt, sie besitzen keine Steckdose mit der ich irgendwie smart arbeiten könnte. Das geht also hier nur mit dem Leuchtkörper, als solches.

Ich dachte eigentlich, ich hätte alle Lampen nun auf Energiespar Lampen umgestellt. 2 kleinere Halogenlämpchen à 25 Watt und eine 40 Glühbirne hatte ich echt übersehen. Beziehungsweise letztere wurde nach einem Defekt schnell eingesetzt und da ich keine LED parat hatte, infolge schlichtweg vergessen. Diese sind nun getauscht gegen 3 Watt Energiespar Lampen. Aus 90 Watt kurzer Hand 9 Watt gemacht oder 81 Watt gespart.

81 Watt x 3 Stunden x 365 Tage = 89 KW/h.

Ergebnis:

89 KW/h pro Jahr

 

4. Balkonkraftwerk

Hier ist das Energie sparen durch Eigenständigkeit gemeint. Strom, den ich selbst produziere, brauche ich nicht einkaufen und habe in im Ergebnis gespart. 

 

Ein Balkonkraftwerk mit 600 Watt Wechselrichter Leistung kann im Jahr bis zu 600 KW/h Strom produzieren. Mit dem verwendeten Stromspeicher sollte ich auf einen Eigenverbrauch von ca. 80 Prozent kommen. Eventuell sogar höher, aber das bleibt abzuwarten. 80% von 600 KW/h = 480 KW/h

überschüsse

 

Gerade gefunden, denn bei der Hochschule für Technik und Wirtschaft gibt es im Rahmen eines Forschungsprojektes einen Simulations Rechner. Ich lag gar nicht so falsch mit meinen Annahmen. 

Auf jeden Fall könnt Ihr dort sehr schön rumspielen. Welche Modulleistung bringt bei Ausrichtung Süd/Ost für einen Jahresertrag. Wie macht sich ein Speicher bemerkbar in Punkto Eigenverbrauch und vieles mehr.

Solarsimulator
Solarsimulator

Im Ergebnis wird eine Eigennutzung von 82%, eine jährliche Ersparnis von 97 bzw. 193 Euro prognostiziert. Die Amortisationszeit wäre 4 Jahre. Damit wäre ich voll zufrieden.

Ergebnis:

480 KW/h pro Jahr

Macht in Summe 1.007 KW/h Ersparnis. Bei 3.000 KW/h ansonsten im Haushalt eine Ersparnis von 30,2%. Das sind immerhin 322 Euro.

 

5. Energiefresser Heizung

Ich habe mir aus diesem Grund die Heizkörper Regler Fritz Dect 301 angeschafft. Eine Heizkosten Ersparnis von bis zu 30% wird angegeben. Die Einrichtung und ersten Eindrücke könnt Ihr nachfolgend lesen.

Fritz Thermostat 301

Nach der Anmeldung an der Fritzbox steht das Thermostat nun in Fritzbox unter Smart Home zur Einrichtung bereit.

Die grobe Einrichtung erfolgt bereits bei den Geräte Einstellungen. Hier lassen sich Zeitpläne, Komforttemperatur, Urlaubszeit und vieles mehr einstellen. Automatismen also Routen finden sich dann unter Gruppen und Vorlagen. Eine Gruppe könnten zum Beispiel alle Heizkörper sein, die bei Verlassen des Hauses ausgeschaltet oder auf eine bestimmte Temperatur geregelt werden können. Natürlich ist damit einiges an Einsparpotential gegeben.

Mal ehrlich, wer regelt wirklich alle Heizkörper herunter, wenn er das Haus verlässt. So ist es per Knopfdruck oder Kommando erledigt. Sogar noch von unterwegs, sollte man es tatsächlich vergessen haben.

Ebenso simple ist das Einrichten in der Smart Home Fritz App. Es gibt nämlich keine Einrichtung. Die Vorlagen werden übernommen und man kann nur entscheiden, was man anzeigen möchte.

Kommen wir nun also zur Ersparnis bei den Heizkosten.

Grundsätzlich

Die grobe Einrichtung erfolgt bereits bei den Geräte Einstellungen. Hier lassen sich Zeitpläne, Komforttemperatur, Urlaubszeit und vieles mehr einstellen. Automatismen also Routinen finden sich dann unter Gruppen und Vorlagen. Eine Gruppe könnte zum Beispiel alle Heizkörper sein, die beim Verlassen des Hauses ausgeschaltet oder auf eine bestimmte Temperatur geregelt werden sollen. Natürlich ist damit einiges an Einsparpotential gegeben.

Mal ehrlich, wer regelt wirklich alle Heizkörper herunter, wenn er das Haus verlässt? So ist es per Knopfdruck oder Kommando erledigt. Sogar noch von unterwegs, sollte man es tatsächlich einmal vergessen haben.

Ebenso simple ist das Einrichten in der Smart Home Fritz App. Es gibt nämlich keine Einrichtung. Die Vorlagen werden übernommen und man brauch sich nur entscheiden, was angezeigt werden soll.

 

Energie sparen Arbeitszimmer

In Google Home gibt es bereits mehrere Abläufe (Haus verlassen, Abwesend), die wir uns zu nutze machen können. Wird das Arbeitszimmer nicht genutzt, weil wir gar nicht da sind, lassen sich hier alle Steckdosen ausschalten. Aber auch die Thermostate herunter regeln bzw. ebenfalls ganz abschalten.

 

Energie sparen im Badezimmer

Eine 2. FritzDect 301 muss her, denn im Badezimmer gibt es Handlungsbedarf. Einerseits will man es gerade im Bad schön warm haben, andererseits hält man sich zumeist weniger dort auf, rein zeitlich gesehen. Wenn das Bad also morgens nach einer Nachtabsenkung der Heizung schön warm sein soll, muss es tüchtig beheizt werden. Dann gehen wir aus dem Haus und vergessen, dass im Bad immer noch behagliche Temperaturen herrschen.

Es bietet sich also an mit 2 oder 3 Zeitfenstern zu arbeiten. Zumindest an Werktagen, an denen sich die Zeiten für Duschen / Waschen doch sehr ähneln. Aber auch bei Schichtbetrieb lässt sich so etwas mit Wochenplänen gestalten. Zusätzlich ist es vielleicht erforderlich, dass auch außerhalb dieser regulären Zeiten, ein Badezimmer Besuch nicht im Erfrierungstod endet. So eine Art Booster Funktion, also schnelles Aufheizen wäre hier doch etwas sehr hilfreiches.

Und siehe da, die FritzDect 301 bietet beides. Zeitpläne und Booster Funktion auf Knopfdruck. So lassen sich bequem 2 Zeitfenster einstellen (morgens und abends) und darüber hinaus kann trotzdem noch die Badewanne bei Bedarf angesteuert werden. Die Dauer eines Zeitfensters hängt natürlich von jedem einzelnen ab.

Ich kann zumindest morgens fast Minuten genau planen, während es abends etwas nach Müdigkeit variiert. Aber selbst ein Zeitfenster von jeweils 1 bis 2 Stunden sind bedeutend weniger Heizstunden, als 24 Stunden heizen (minus die Nachtabsenkung, sofern vorhanden).

 

Ersparnis

Ich muss es nicht beweisen, aber ich halte die angegebene Ersparnis von bis zu 30% durchaus für realistisch. Denn auch bei Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und den anderen Räumen sieht es mitunter ähnlich aus. Wir können uns zur gleichen Zeit nur in einem Raum aufhalten. Und wenn wir schlafen, braucht es in anderen Räumen keine 25 Grad oder? Deshalb die folgende einfache Rechnung. Nehmen wir einen Jahresverbrauch von 1.500 Liter Öl an, sparen wir bei nur 20% immerhin 300 Liter Heizöl ein.

Das sind 250 Euro bei derzeitigem Öl Preis (83 Cents bei uns).

Selbst mehrere FritzDect 301 Heizregler sind bereits nach einem Jahr bezahlt!

 

Weitere Infos

Solar – Autark leben im Camper

Weitere Informationen bekommt Ihr auch unter Energiewende

oder Mr. Energiewende Holger Laudeley wenn Euch zum Beispiel Balkonkraftwerke interessieren?